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Die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs bei Verdun und an der Somme gehören zweifellos zu den prominentesten und wichtigsten Orten europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts. Mögen auch die zahlreichen Denkmäler, Museen und Friedhöfe für uns Deutsche nicht so sehr als zentrale Erinnerungsorte dienen, weil das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, das an den ersten überlagert, für die Franzosen und auch die Briten und einige ihrer ehemaligen Kolonialvölker sind sie zum Teil heilige Stätten. Die Friedhöfe und Denkmäler werden auch nach 90 Jahren noch gepflegt und häufig besucht. Die Museen sind einerseits darauf ausgerichtet einen zentralen Bestandteil der nationalen französischen Geschichte zu zeigen, worauf sich besonders das Mémorial de Verdun konzentriert, andererseits aber auch die Geschichte aller an diesem Krieg beteiligten Nationen, wie es etwa das Historial de la Grande Guerre in Peronne tut. Aber auch wenn der Erste Weltkrieg in erster Linie europäische Geschichte ist, das nationale Gedenken hat immer noch Vorrang. Zu unterschiedlich sind noch die Wahrnehmungen und Interpretationen dieses entscheidenden Ereignisses der kontinentalen Geschichte.  In einem Seminar am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Heinrich-Heine-Universität über die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs bei Verdun und an der Somme schlug Herr Prof. Krumeich vor, bei der kommenden Exkursion an die Orte des Geschehens eine Dokumentation zu erstellen, die plastischer werden würde als alles bisherige. Zu diesem Zweck sollten nicht nur die bei Exkursionen üblichen Berichte erstellt und Fotos gemacht werden, die jeweiligen Plätze sollten außerdem „zu besichtigen“ sein. Die Idee war mithilfe von Google Earth respektive Google Maps direkt auf das Schlachtfeld zoomen zu können. Schnell fand sich unsere Gruppe von Studenten, die bereit war das Projekt umzusetzen. Zu Beginn kamen wir zu dem Schluss, dass es am sinnvollsten sei, die Orte, die wir besuchen würden mit einem GPS-Gerät zu markieren. Die Liste von Koordinaten, die dabei entstand, bildet das Grundgerüst für das gesamte Vorhaben. Während der Exkursion wurden aber nicht nur fleißig Koordinaten gespeichert, sondern auch illustrierende Fotos von allen besichtigten Orten gemacht. Wieder zuhause übernahm jedes Gruppenmitglied einige Punkte um die entsprechenden Dokumentationen zu erstellen. Als nächster Schritt wurde alles zusammengefügt: der Text, die Bilder und die Koordinaten. Zur Präsentation des Ganzen dient diese Website. Der geneigte Besucher kann sich nun auf eine neuartige Weise ein Bild von den geschichtlich so wichtigen Schauplätzen des Ersten Weltkriegs machen. Die Lage, die Umgebung wird auf eine umfassende Art begreifbar, wie sie nur der tatsächliche, persönliche Besuch übertrifft. Das GPS-Projekt-Team |